whereabout: Bedford, MA
next stop: New York, NY

  
The Diary


Mittwoch, 21. September 2005 | Bedford, MA | GMT-5
Detroit hat sich wirklich nicht gelohnt. Das Ford Museum war zwar recht interessant (unter anderem steht dort der Wagen, in dem John F. Kennedy erschossen wurde), aber nur dafür lohnt sich ein Besuch der Stadt auch nicht. Außerdem hatte unser Hotel zwar drei Sterne, aber es gab dort kein Frühstück und kabelloses Internet nicht auf den Zimmern, sondern nur unten in der Bar. Andererseits waren die Zimmer recht nett und vor allem sauber und wir hatten an die 80 TV-Programme :-).

Am späten Nachmittag begann dann unsere Fahrt nach Boston. Da wir nicht durch Kanada fahren wollten (die einen haben keine Probleme über die Grenze zu kommen, die anderen dürfen plötzlich nicht mehr in die USA einreisen), war der Weg noch ein Stückchen länger, als er sowieso schon ist. An unserem Hotel angekommen mussten wir leider feststellen, dass wir diesmal so früh noch nicht einchecken konnten, da das Hotel offensichtlich komplett ausgebucht war. Nun gut, also sind wir mitsamt unserem kompletten Gepäck im Kofferraum Richtung Boston gefahren und haben unser Auto in Cambridge in der Nähe einer U-Bahn Station abgestellt. Mit dieser ging's anschließend rein in die City und damit definitv raus aus der Einöde, die wir von Detroit her kannten. Boston ist eine richtig schöne Stadt, überall nette Häuser, im Financial District ein paar ansehnliche Wolkenkratzer und dazwischen Bäume ohne Ende. Nett ist auch, dass bedingt durch die Universitäten viele junge Leute durch die Straßen laufen. Alles in allem hat diese Stadt auf jeden Fall einen Platz in meiner Top 3 verdient (neben Chicago und Las Vegas), schade nur, dass wir dafür nur den heutigen Tag eingeplant haben.

Auch hier gibt es ein John Hancock Building und in unserem (offensichtlich etwas antiquitierten) Reiseführer stand, dass man dort ebenfalls auf eine Aussichtsplattform fahren kann. Dem ist aber leider nicht mehr so, dafür kann man aufs nicht weit entfernte Prudential Center. Obwohl man "nur" bis zum 50. Stock fährt, ist der Ausblick dennoch unglaublich. Boston scheint wirklich ebenso viele Bäume wie Häuser zu haben und im Financial District recken sich die Wolkenkratzer in die Höhe. Diesmal bekam man für sein Geld auch richtig viel geboten, denn im Eintrittspreis ist sowohl eine Audiotour als auch ein kurzer Film (Boston aus der Luftperspektive) enthalten.

Da wir wie gesagt nur den heutigen Tag in Boston verbringen, sind wir anschließend direkt mit der U-Bahn zum Freedom Trail gefahren und diesen ein Stückchen entlang gelaufen. Dabei handelt es sich um einen roten Pfad auf dem Boden, der einen an allen historisch wichtigen Punkten in Boston vorbeiführt. Der Pfad ist insgesamt ziemlich lang, weshalb wir nur den ersten Teil geschafft haben.

Mittlerweile sitzen wir endlich auf unseren Zimmer im Best Western Hotel (das im übrigen das schönste bisher ist) und der Rest meiner Familie bereitet sich auf ihren Flug morgen abend vor. Danach verbringe ich ein paar Tage bei einem Freund von Corey in New York City. Sonntag Abend kommt Burkhard am John F. Kennedy Airport an und dann werden wir uns die Ostküste Richtung Süden vornehmen, falls wir nicht zwischendurch von einem Hurrikan aufgehalten werden...

Boston von oben


The State House in Boston


Art by Gehry